
| Recycling Cartography | |
|---|---|
| Zeit |
Freitag 31. Januar 2025
19:00 – 20:00 |
| Venue |
Kunstraum Walcheturm
Kanonengasse 20 CH-8004 Zürich |
| Genre | Konzert |
| Teilnehmende | |
| Beschreibung | Geeignet für alle, die gern eine Stunde sitzen, schauen und dem zweiten Leben ihrer Wertstoffsammlung nachlauschen. 20:15 Nachgespräch HINWEISE ZUR BARRIEREFREIHEIT |
| Programm | Hardi Kurda – Konzept, Komposition «Recycling Objects» (2016 / Zürcher Version, 2024/25) – – – Können wir uns eine Welt vorstellen, in der alle Dinge, selbst die entsorgten und vergessenen, als lebenswichtige Ressourcen wertgeschätzt werden? Diese Frage stellt «Recycling Objects». Für das Konzert haben der Komponist Hardi Kurda und das Ensemble We Spoke zusammen mit Zürcher:innen ausrangierte Gegenstände auf den Strassen ihrer Quartiere gesammelt. Entstanden ist daraus eine Recycling-Landkarte der Stadt, die den Musiker:innen für diesen Abend als Partitur dient: eine Partitur, die dem vermeintlich Nutzlosen ungeahnte Schönheit und verborgene Klänge entlockt. – – – TICKETS Einzelticket 20–40 / 15 CHF Tickets für die «Recycling Cartography» sind auch gültig für «Rethreading Weaves & 50 Hertz» und «Recyclinghof für gefundene Klänge». |
| Programm | ÜBER «RECYCLING OBJECTS» Der Ausgangspunkt von «Recycling Objects» ist eine Objet-Trouvé-Partitur. Das Projekt lädt Musiker:innen und Künstler:innen dazu ein, die Melodie der Stadt mitzugestalten, indem sie deren ausrangierte Gegenstände zu ihren eigenen Ausdrucksmitteln machen. Es macht diese «gefundene Partitur» aus wiederverwertbaren Gegenständen, die die Teilnehmenden in der Stadt gesammelt haben, zu einem Medium, das Geruch, Tastsinn und Geschmack anspricht. Mithilfe einer kartografischen Notationstechnik erfassen die Beteiligten geografische Orte und deren aussortierte Dinge. Daraus schaffen sie eine interaktive Komposition, die Klang, Raum und Nachhaltigkeit verbindet. Dieser Denkansatz zeigt, wie Kunst, Umwelt und menschliche Kreativität zusammenwirken können, um ein tieferes Verständnis füreinander zu entwickeln. Was nutzlos erscheinen mag, verwandelt sich in eine reichhaltige Klangquelle, wenn wir uns auf seine Möglichkeiten einstimmen. Kombiniert man diese Materialien mit anderen Objekten, entstehen unerwartete Harmonien und Texturen. «Recycling Objects» stellt die Frage: Können wir uns eine Welt vorstellen, in der alle Materialien, selbst die entsorgten oder vergessenen, als lebenswichtige Ressourcen sowohl im künstlerischen als auch im ökologischen Sinne wertgeschätzt werden? Die Arbeit stellt Verbindungen zwischen Klang, Ort und Recycling her und entwirft eine Zukunft, in der jeder Gegenstand Potenzial und Wert hat und in der wir aufmerksam auf die versteckte Musik unserer Umgebung hören. Hardi Kurda |
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