
| Caterina De Nicola | |
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| Biografie | Caterina De Nicola (*1991) ist bildende Künstlerin und Musikerin. Sie wurde in Ortona (Italien) geboren und lebt in Zürich. Ihre Arbeit umfasst Text, Klang und Forschung an Objekten. In ihrem Schaffen versucht De Nicola, formale und diskursive Muster zu formen, indem sie Symbole und Motive sowie deren Verwendung in kulturellen Systemen analysiert. Post-postmoderner Skeptizismus wir bei De Nicola zu einem wiederkehrenden Mechanismus, der in uns durch alltägliche Bildsymbolik das Gefühl erzeugt, Teil einer generalisierenden und indifferenten sozialen Umgebung zu sein. De Nicolas Noise-Musik ist von verschiedenen Subgenres inspiriert, die sich durch schnelle und heftige Stakkato-Rhythmen auszeichnen und die Grenzen der «No-Fi-Ästhetik» bis zum Äussersten ausreizen. Den Begriff «No-Fi» versteht sie als einen absichtlichen Verzicht auf Klangtreue, der zur Überschreitung der konventionellen Wahrnehmung von Lärm anregt und als «falsch» angesehene Elemente bewusst einbezieht. Sie lehnt konventionelle Professionalität ab und schafft einen Raum für klangliche Abstraktion und greifbare, physische Geräuscherfahrungen, in dem sich jede Person auf ihre ganz eigene Art bewegen kann. Als Musikproduzentin und Eventorganisatorin belebt De Nicola die experimentelle Musikszene von Zürich und ist zusammen mit der in Zürich lebenden Musikerin Miao Zhao Co-Kuratorin der dynamischen Konzertreihe für Noise und experimentelle Musik «Malatang». |
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