Taktlos Festival - Kraabel & Edwards, MESTIZX, Frachter

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Taktlos Festival - Kraabel & Edwards, MESTIZX, Frachter
Time Saturday 14. March 2026 20:00
Venue Kunstraum Walcheturm
Kanonengasse 20, 8004 Zürich
Tickets Festivalpass (3 Tage)
Regulär 120 CHF · Reduziert* 90 CHF · Studierende/Schüler*innen 65 CHF

Tagesticket (Do / Fr / Sa)
Regulär 45 CHF · Reduziert* 35 CHF · Studierende/Schüler*innen 25 CHF · Support 55 CHF

Bitte Vorverkauf nutzen:
https://eventfrog.ch/de/p/festivals/weitere-festivals/taktlos-festival-2026-7417170371118374092.html
Program 20:00 Caroline Kraabel & John Edwards
21:15 Ibelisse Guardia Ferragutti &Frank Rosaly: MESTIZX
22:30 FRACHTER
Description CAROLINE KRAABEL & JOHN EDWARDS Caroline Kraabel: alto saxophone, voice John Edwards: double bassSie lassen Spatzen im Garten über ihre Noten laufen und damit die Komposition mitgestalten oder improvisieren Musik auf Spaziergängen mit ihren Kindern. Aus der Londoner Improv-Szene längst nicht mehr wegzudenken, sind die Saxofonistin und Sängerin Caroline Kraabel und der Bassist John Edwards aktiv wie eh und je. In der Punk-Szene der 1980er sozialisiert, begegnen sie den Herausforderungen der Gegenwart mit einem autodidaktischen DIY-Spirit. In Zeiten der allumgreifenden Quantifizierung und Berechenbarkeit ist es umso erfrischender, dass Musik tatsächlich noch im Moment und aus dem Moment heraus entsteht. Auch nach vielen Hunderten von Konzerten und Aufnahmen an der Seite von illustren Namen aus der freien Szene bringen die beiden bei jedem Auftritt aufs Neue ihre einnehmende Präsenz auf die Bühne.IBELISSE GUARDIA FERRAGUTTI & FRANK ROSALY: MESTIZX Ibelisse Guardia Ferragutti: voice, guitar, synths, performance Frank Rosaly: drums, percussion, electronics James McClure: trumpet, synths Lida Brouskari: synths Uldis Vītols: bass guitar«Lots of sonic wonders colliding in really great ways» schwärmt der US-amerikanische Radiosender NPR über das Debütalbum MESTIZX von Ibelisse Guardia Ferragutti und Frank Rosaly. Der Titel lehnt sich an das portugiesische Wort mestiço an, eine Bezeichnung für «Mischlinge» zwischen Indigenen und Europäern aus der Kolonialzeit. Als eine Form des Empowerment dekolonialisieren die Sängerin mit bolivianischen sowie brasilianischen und der Schlagzeuger mit puerto-ricanischen Wurzeln diesen Begriff. Sie mischen Bomba und Cumbia mit Avant-Jazz- und Post-Rock-Elementen zu einem einzigartigen Spektrum von Klängen. Dabei verbinden sich musikalische Berührungen mit kosmologischen Erzählungen zu einer einnehmenden und energiegeladenen Musik.FRACHTER Daniel Sailer: E-Contrabass, Bass Pedals, Tubes, Fog Flo Götte: E-bass, Bass Pedals, TubesNebelmaschinen, Türme von Verstärkern und davor zwei Gestalten an Bassgitarren. Andernorts als «zeitlupenartiges, stoisches Schlingern mehrerer hunderttausend Tonnen Stahl bei hohem Seegang» beschrieben, bringt FRACHTER Drones in den tiefsten Frequenzbereichen hervor. Riffs werden bis zur Unkenntlichkeit ausgebremst, erzeugen in der Wiederholung einen hypnotischen Sog tiefer und tiefer ins Unbewusste. Daniel Sailer und Flo Götte schaffen ein Hörerlebnis für den ganzen Körper. Nicht nur das Trommelfell, sondern auch Haut, Magen, Brust und Muskeln werden von den Schallwellen massiert. Musik wie eine arktische Ozeanexpedition. Musik aus dem Maschinenraum eines Frachtschiffes. Langsam, tief und laut.KURATION: JOANA ADERI
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